Internationales Katastrophen- und Risikomanagement

Deutschland fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Verbesserung des Katastrophen- und Risikomanagements durch Zuschüsse. Auch iranische Forscher und Entwickler, die zu diesem Thema mit deutschen Institutionen kooperieren, können von dieser Förderung profitieren.

Naturereignisse wie Erdbeben, Überschwemmungen, Erdrutsche, Stürme, Dürren, aber auch technische Schadenslagen bedrohen Millionen Menschen und verursachen weltweit immense volkswirtschaftliche Schäden. Auf internationaler Ebene wurden Vereinbarungen getroffen, um den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen dieser Ereignisse besser begegnen zu können. Unter Federführung der Vereinten Nationen wurde 2015 der Aktionsplan "Sendai Framework for Disaster Risk Reduction" (SFDRR) beschlossen, in dem das Katastrophenrisikomanagement eine zentrale Rolle einnimmt. An den dort formulierten Handlungsprioritäten und globalen Zielen richtet sich die Internationale Strategie zur Katastrophenvorsorge (United Nations International Strategy for Disaster Reduction; UNISDR) bis 2030 aus.

In Deutschland ist die zivile Sicherheit eine der prioritären Zukunftsaufgaben für Lebensqualität und Wertschöpfung. Sie gehört daher zu den sechs Handlungsfeldern der "Neuen Hightech-Strategie – Innovationen für Deutschland". Im Rahmenprogramm "Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung wird insbesondere auch die Katastrophen- und Risikovorsorge aufgegriffen, und Deutschland verfügt mit seiner Strategie der Einbindung unterschiedlicher Akteure über umfangreiche Erfahrungen in der anwendungsorientierten Sicherheitsforschung.

Weitere Informationen zu der Förderung finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung Forschung