Botschafter trifft Präsidenten des Iranischen Roten Halbmonds

Botschafter Klor-Berchtold traf mit dem Präsidenten des Iranischen Roten Halbmonds, Dr. Seyyed Amir-Mohsen Ziaee, zusammen. Bild vergrößern (© Der Iranische Rote Halbmond)

Klor-Berchtold dankte dem Iranischen Roten Halbmond für seine Hilfe zugunsten der Opfer eines Busunglücks, bei dem zwei deutsche Touristen ums Leben gekommen waren und 18 Menschen verletzt worden sind. Das Unglück hatte sich im Mai in der südiranischen Provinz ereignet.

Unfallhilfe

Der Iranische Rote Halbmond ist auch landesweit im Rahmen von Unfallhilfe aktiv. Er deckt das gesamte iranische Straßennetz ab, was angesichts der vergleichbar hohen Zahl von Verkehrsunfällen und der zunehmenden Zahl von Touristen von besonderer Bedeutung ist.

Naturgewalten

Klor-Berchtold und Ziaee sprachen auch über Möglichkeiten für einen Erfahrungsaustausch mit deutschen Partnern zu Themen wie Berg- und Lawinenrettung sowie Katastrophenschutz. Auch diese zählen zu den Aktionsfeldern des Iranischen Roten Halbmonds. Teheran ist umgeben von beliebten, nahezu 4.000 Meter hohen Wander- und Skigebieten. Der unweit gelegene, mit 5.610 Metern höchste Berg des Landes, Damavand, wird häufig von Extremsportlern angesteuert. Und Iran ist erdbebengefährdet. Daher ist es besonders wichtig, die Reaktionsfähigkeit des Iranischen Roten Halbmondes auf höchsten Stand zu erhalten.

Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz

Der Iranische Rote Halbmond arbeitet seit 2001 mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zusammen. Mit keiner anderen Gesellschaft der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist die Kooperation so intensiv. Das DRK hat den Iranischen Roten Halbmond u.a. beim Aufbau eines Zentrums für Orthopädie sowie bei der Ausbildung von 73 Hunderettungsteams unterstützt hat. Ziaee dankte für diese Zusammenarbeit, die künftig auf die Bergrettung ausgeweitet werden soll, und bekräftigte das große Interesse des Iranischen Roten Halbmondes am Ausbau seiner Kontakte zu deutschen Organisationen.

Zum Weiterlesen:

Deutsches Rotes Kreuz

Stand: 26.07.2017