Retrospektive der deutschen Filme von Sohrab Shahid-Saless in der Cinematheque des Teheraner Museums für zeitgenössische Kunst (TMoCA)

In Zusammenarbeit mit der Cinematheque  des Teheraner Museums für zeitgenössische Kunst (TMoCA) hat die Botschaft vom 20. Februar bis zum 1. März eine Retrospektive der deutschen Werke des iranischen Regisseurs Sohrab Shahid-Saless gezeigt.
Im Rahmen der Werkschau konnten 9 der insgesamt 13 Filme, die Shahid-Saless während seiner Schaffensperiode im Deutschland der Siebziger- und Achtzigerjahre gedreht hat, präsentiert werden.

Lange vor unserer Zeit, in der es für junge Filmschaffende üblich ist, im Ausland tätig zu sein, brachte der Regisseur dem deutschen Film eine wertvolle Außenansicht, die Shahid Saless selbst als Innenansicht verstand - denn er drehte die Filme nach seinem Verständnis aus deutscher Perspektive.

Seine Filme überzeugen auch heute noch durch die ruhige Beobachtung von Menschen am Rande der Gesellschaft, in der sich gleichzeitig der innere Konflikt von Shahid-Saless als Filmemacher widerspiegelt.

Die 18 Vorstellungen der Retrospektive, die teilweise von Gesprächsveranstaltungen begleitet wurden, trafen beim Publikum auf großes Interesse.

Am 28. Februar fand im Anschluss an die Filmvorführung in der Reihe „Deutsch-iranische Begegnungen“ ein Gespräch zwischen dem Kurator der Filmreihe, dem iranischen Regisseur Reza Haeri und der deutschen Shahid-Saless-Expertin Vivien Buchhorn statt. Hier konnten die Zuschauer neue Einblicke in das Leben und Werk des Regisseurs gewinnen und hatten Gelegenheit, den Experten Fragen zu stellen.

Die Botschaft dankt dem Teheraner Museum für zeitgenössische Kunst (TMoCA), der Cinematheque  des TMoCA, Herrn Reza Haeri und Frau Vivien Buchhorn für die gute Zusammenarbeit!

Retrospektive der deutschen Filme von Sohrab Shahid-Saless in der Cinematheque des Teheraner Museums für zeitgenössische Kunst (TMoCA)

Deutsch-Iranische Begegnungen