Deutsch-Iranische Kulturbeziehungen - Kulturmittler

Die beiden Kulturen sind zwar sehr verschieden, trotzdem gibt es viele Gemeinsamkeiten und umso mehr zu entdecken! Unsere deutschen Kulturmittler sind dabei mit die wichtigsten Akteure.

Deutsche Botschaftsschule

Deutsche Botschaftsschule Teheran

Die Deutsche Botschaftsschule Teheran (DBST), an der deutschsprachige und zahlreiche ausländische Kinder, die eine deutsche oder internationale Schulbildung anstreben, unterrichtet werden, besteht seit September 1980. Sie steht in der Tradition einer Deutschen Schule in Teheran seit 1907.  

Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Die Schule besteht aus einem Kindergarten mit Vorschule, einer Grundschule, der Sekundarstufe I und II. Mit Abschluss der Klasse 12 wird die Deutsche Internationale Abiturprüfung mit deutsch- und englischsprachigen Prüfungsfächern abgelegt. Den Abiturienten steht der Weg zu einem Studium an einer deutschen oder ausländischen Hochschule offen. Die Ausbildung folgt nach deutschen Lehrplänen. Die Qualität der Abschlüsse wird von deutschen Behörden kontrolliert.

Der Deutschen Botschaftsschule ist eine internationale Abteilung angegliedert, in der Englisch die Unterrichtssprache ist. Die Ausbildung an der Internationalen Abteilung folgt dem PYP-Programm (Primary Year Programme des IB). Bis einschließlich Klasse 5 besteht die Möglichkeit des Wechsels in die Deutsche Schule. Die Internationale Abteilung endet nach Klasse 8. 

Die DBST bietet ihren Schülern eine umfassende Schulbildung mit den Fächern Deutsch, Mathematik, den naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, den Sprachen Englisch, Französisch und der Landessprache Farsi, den musischen Fächern, Ethik und Sport. In der Internationalen Abteilung wird Deutsch als Fremdsprache bereits intensiv ab Klasse 1 unterrichtet. 

Die DBST ist eine Ganztagsschule, es gibt eine Mensa, in der ein warmes Mittagessen angeboten wird. Der schuleigene Coffee-Shop bietet den Schülern, aber auch den Eltern und dem Personal eine Auswahl an heißen und kalten Erfrischungsgetränken sowie verschiedene Snacks an.

Die Schulbibliothek verfügt über ein vielfältiges Angebot an deutsch- und englischsprachigen Kinder-, Jugend- und Sachbüchern.

Die Schule ist mit modernen Medien zeitgemäß ausgestattet. Alle Unterrichtsräume besitzen smart-boards. Das Nachmittagsprogramm besteht aus zum Teil regulären Unterrichtsfächern und verschiedenen Arbeitsgemeinschaften. 

Traditionelle Veranstaltungen wie das alljährliche Sommerfest oder auch der Weihnachtsbazar festigen die gesellschaftlichen Bande unserer multi-kulturellen Schulgemeinschaft und schaffen mit Toleranz und Freundschaft, verbunden mit den deutschen Werten und der iranischen Herzlichkeit, eine einmalige Atmosphäre auf unserem Schulcampus.

Zur Homepage der Schule gelangen Sie hier:

http://www.dbst.ir/

Deutsches Sprachinstitut Teheran

Das Deutsche Sprachinstitut Teheran

Um das Verständnis zwischen Deutschland und Iran durch die Förderung und Pflege der deutschen Sprache zu verbessern, hat die Deutsche Botschaft in Iran im Jahre 1995 das "Deutsche Sprachinstitut Teheran" (DSIT) gegründet. In kurzer Zeit hat sich das DSIT in Teheran zu einer führenden Institution zum Erlernen der deutschen Sprache und zur Aus- bzw. Fortbildung von Deutschlehrern entwickelt. Im Jahre 2016 verzeichnete das Institut mehr als 10.000 Einschreibungen in seine Sprachkurse im Grund-, Mittel- und Oberstufenbereich. Am DSIT können alle Prüfungen des Goethe-Instituts abgelegt werden. TestDaf und TestAS sind die im DSIT praktizierten Testverfahren, um die Studierfähigkeit der zahlreichen iranischen Studienbewerber zu ermitteln.

Allen Kursteilnehmern steht im DSIT-Dibaji die Bibliothek und im DSIT-Ghohak das Lernzentrum sowie die Onleihe (digitale Bibliothek der Goethe-Institute) offen. Ausführliche Informationen über das DSIT sowie Kursdaten, Einschreibetermine, Kontaktadresse und Gebühren finden Sie auf der Webseite des Instituts.

Kirche Deutscher Sprache in Iran

Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache in Iran

Seit mehr als 50 Jahren gibt es die Evangelische Gemeinde deutscher Sprache in Iran. Ihre Gründer waren 1957 deutsche Kaufleute, Entwicklungshelfer und Diplomaten. 

Bald erwarben sie in Gholhak im Norden Teherans ein Grundstück, auf dem seither die Kirche und das Pfarrhaus stehen. Gholhak war zu dieser Zeit das deutsche Viertel Teherans, wo sich auch die Deutsche Schule befand. 

Seit der Revolution von 1979 ist die Zahl der Ausländer und somit auch der Mitglieder sehr zurückgegangen. 

Die Gemeinde lädt Christen aller Konfessionen jeden Freitag um 10 Uhr zum Gottesdienst mit anschließendem Kirchenkaffee ein, die Frauen kommen dienstags im „Café Gholhak“ zusammen. Wie in jeder Auslandsgemeinde ist die Mitgliedschaft freiwillig.

Pastorin: Kirsten Wolandt 

Website, Termine, Gemeindebrief: www.kirche.ir

Siegel des Deutschen Archäologischen Instituts

Das Deutsche Archäologische Institut in Teheran

Forschung, Ausbildung und wissenschaftlicher Austausch bilden die drei Säulen der wissenschaftlichen Arbeit des DAI in Iran und wir arbeiten daran, dies in Zukunft weiter zu verstärken. Zusammen mit Iranischen Partnern werden interdisziplinäre Forschungsprojekte und Maßnahmen zum Kulturerhalt und –Management entwickelt und durchgeführt. Die Außenstelle Teheran des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) im Teheraner Stadtteil Elahiye empfängt in- und ausländische Gastwissenschaftler, und organisiert gemeinsam mit iranischen Institutionen Lehrveranstaltungen und Vortragsreihen.

Das Institutsgebäude unterhält eine archäologische Fachbibliothek mit über 12.000 Bänden, die nationalen wie internationalen Gelehrten und Studenten zur freien Nutzung offen steht. Hier finden sich die alten Grabungspublikationen zu Erich Schmidts Arbeiten in Persepolis ebenso wie die Originalausgaben der von Ernst Herzfeld 1928 begründeten Publikationsreihe „Archäologische Mitteilungen aus Iran und Turan“; die heute zu den angesehensten internationalen Medien der Iranischen Archäologie zählt.

Teilnehmer einer Studienreise des Freundeskreises Freiburg-Isfahan

Freundeskreis Freiburg-Isfahan

Seit der Gründung der Städtepartnerschaft zwischen Freiburg und Isfahan im Jahr 2000 engagiert sich der Partnerschaftsverein Freundeskreis Freiburg-Isfahan e.V. für den bürgerschaftlichen Austausch im Sinne der Völkerverständigung in den Bereichen Kultur, Jugend, Sport und Wissenschaft zwischen den beiden Städten. So fanden bisher viele Bürgerreisen von Freiburg nach Isfahan statt. Auch von Isfahan aus organisiert der Freundeskreis Kultur- und Bildungsreisen in die Partnerstadt Freiburg. Daneben werden Künstler, Musiker, Kunsthandwerker und Studenten von Isfahan nach Freiburg eingeladen, um an Projekten, Konzerten und Ausstelllungen teilzunehmen. Der Freundeskreis Freiburg-Isfahan e.V. hat über 100 Mitglieder und arbeitet ausschließlich gemeinnützig und ehrenamtlich. 

www.freiburg-isfahan.de