Günther Uecker-Ausstellung in Isfahan
Günther Uecker, einer der bedeutendsten und international bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart, stellt zum zweiten Mal im Iran aus. Nach der erfolgreichen Ausstellung im September 2012 in Teheran sind seine Werke vom 27. Mai bis zum 26. Juni im Museum für zeitgenössische Kunst in Isfahan zu sehen.
Die Begegnungen mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen stärkten seine Weltoffenheit und seine Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Die Erfahrungen auf seinen Reisen mit Elend und Ungerechtigkeit, aber auch Schönheit und Menschlichkeit prägen ihn und seine Kunst bis heute. Von diesem Spannungsverhältnis leben auch seine Werke in der Ausstellung Verletzungen –Verbindungen. Mit ursprünglichen Materialien - Holz, Nägel, Steine, Asche, Sand - und in der für ihn typischen Formensprache reagiert Uecker auf die "Verletzung des Menschen durch den Menschen", auf die Zerstörung der Natur und Aggression.
Die Ausstellung kam in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Instituts für Auslandsbeziehungen, des Museums für Zeitgenössische Kunst Isfahan, des deutschen Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts zustande.
Deutschland auf der Teheraner Buchmesse
Wie im April-Newsletter angekündigt, war Deutschland auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand auf der Internationalen Buchmesse Teheran vertreten. Der durch die Frankfurter Buchmesse betreute Stand erfreute sich großer Beliebtheit bei den Besuchern. Die Schwerpunktthemen in diesem Jahr waren Urbanistik, die deutsche Gegenwartsliteratur und Neuerscheinungen zu Islamkunde und Iranistik.
Die Deutsche Welle (DW) steht seit 60 Jahren im Dialog mit der Welt. Seit dem Sendestart am 3. Mai 1953 hat sich der deutsche Auslandsrundfunk vom Kurzwellensender zum Multimediaunternehmen entwickelt.
Intendant Erik Bettermann: „Mit journalistischen Angeboten in 30 Sprachen sichert die DW die multimediale Präsenz Deutschlands in der Welt.“ Bettermann sagte, der Wettbewerb um die Weltöffentlichkeit habe sich durch immer mehr Angebote insbesondere im Fernsehbereich drastisch verschärft. Vor 20 Jahren habe es lediglich drei englischsprachige TV-Programme international operierender Sender gegeben, heute seien es fast 30. „Deutschland braucht eine starke mediale Außenpräsenz, um seine Positionen zu vermitteln. Die Deutsche Welle ist hierbei unverzichtbar.“
60 Jahre Deutsche Welle (DW)
Biosphere Reserves - The Way to Sustainability...
...ist der Titel einer vom Deutsch-Iranischen Alumni-Netzwerk organisierten wissenschaftlichen Konferenzüber Biosphärenreservate, die am 20. und 21. April in Karaj stattfand. Mehrere Professoren aus Deutschland und Iran tauschten sich über die Bedeutung und Möglichkeiten des nachhaltigen Naturschutzes aus. Die vom DAAD finanziell unterstützte Veranstaltung brachte unter anderem Vertreter der Georg-August-Universität Göttingen, der Universität Kassel, der Universität Teheran und der Shahid-Beheshti-Universität zusammen.
Deutsche Literatur anlässlich der Teheraner Buchmesse
Freunde der deutschen Literatur freuen sich wieder auf den Mai. Auf der Teheraner Buchmesse (voraussichtlich 1.-11. Mai) können sie sich am deutschen Stand über die Trends und Neuerscheinungen in Deutschland informieren. Auch die fast schon traditionelle Lesung "Drei Länder - eine Sprache" findet am 7. Mai um 16:30 Uhr wieder in der Book City statt. Neben Larissa Boehning aus Deutschland präsentieren Ursula Priess aus der Schweiz und Bruno Pisek aus Österreich ihre Werke.
Flyer: Lesung Book City - "Eine Sprache - Drei Länder" [pdf, 204.19k]
Wofür steht Deutschland in Ihren Augen? Wie äußert sich Deutschland in Iran? Gibt es sichtbare oder versteckte Spuren, Einflüsse oder Gemeinsamkeiten? Die Deutsche Botschaft veranstaltet einen Fotowet...
Fotowettbewerb
Der Deutsche Medienpreis Entwicklungspolitik würdigt Journalisten weltweit für herausragende Beiträge zum Thema Menschenrechte und Entwicklung. Dabei sollen Erfolgsgeschichten ebenso thematisiert werden wie Missstände und Konfliktsituationen
Deutscher Medienpreis Entwicklungspolitik 2013
Konzert anlässlich des 50. Jahrestags des Elysee-Vertrags
Seit nunmehr 50 Jahren haben Deutschland und Frankreich ein besondere Beziehung. Die Grundlage hierfür war die Unterzeichnung des Elysee-Vertrages vor 50 Jahren. Um diesen Anlass gebührend zu begehen, luden der deutsche und der französische Botschafter am 18. Februar gemeinsam Vertreter der deutschen und französischen Organisationen sowie iranische Projektpartner in die Residenz des deutschen Botschafters.
Das aus drei französischen Musikern und einer deutschen Musikerin zusammengesetzte Tarkovsky-Quartett, das auch beim Fajr-Musikfestival aufgetreten war, bereitete den Gästen mit einzigartigen Klängen, die klassische Stringenz mit formaler und freier Improvisation vermischen, einen unvergleichlichen Abend. Vor diesem Rahmenprogramm konnten Deutsche und Franzosen auch in Teheran die Freundschaft zwischen beiden Völkern ausleben und vertiefen.
Das Bundeskabinett hat am 27. Februar den 30. Jahresbericht zum "Stand der Bemühungen um Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung sowie über die Entwicklung der Streitkräftepotenziale" verabs...
Jahresabrüstungsbericht 2012 beschlossen
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